Durch bauliche Veränderungen, geänderte Nutzungskonzepte oder sich wandelnde Verantwortlichkeiten entsteht häufig die Notwendigkeit, bestehende Gebäude zu untersuchen und vorhandene Sicherheitskonzepte zu verifizieren.
Die brandschutztechnische Beurteilung steht hierbei regelmäßig im Fokus des allgemeinen Interesses. Einerseits wird das Schutzbedürfnis der Nutzer, anderseits die allgemeine Wirtschaftlichkeit der avisierten Maßnahmen angesprochen.
Da sich bauliche Gegebenheiten in den seltensten Fällen mit den aktuellen gesetzlichen Grundlagen und den Vorstellungen der Betreiber vereinbaren lassen, ist eine umfassende Analyse der Situation erforderlich. Die gesetzliche Schutzzieldefinition vor Augen werden Lösungen erarbeitet, um die vorhandene Substanz zu erhalten, denkmalpflegerische Aspekte zu berücksichtigen, die gewünschte Nutzung zu ermöglichen und Rechtssicherheit zu erlangen.
Die umfassende und alle Sparten berücksichtigende brandschutztechnische Beurteilung des Bestandes ist häufig von unkonventionellen Lösungen an der Grenze zwischen Baurecht und Bautechnik geprägt.
